Konzert: Musik entlang der Seidenstraße

Die Seidenstraße, die längste Handelsroute der Welt, galt nicht nur als Bindeglied für den wirtschaftlichen Kontakt zwischen Ost und West, vielmehr war sie ein Pfad der Annäherung und Verflechtung westlicher und östlicher Kulturen. Auf ihr trafen Bräuche, Kulturen und Religionen aufeinander, die sich gegenseitig bereicherten und einander zur Entwicklung beitrugen. Über tausende Kilometer erstreckt sich die Seidenstraße über zahlreiche Länder- und Kulturgrenzen hinweg.
Diesem Miteinander der Kulturen widmeten sich Katja Potego, Bhakti Devi und Hans-Jörg Gaugelhofer im Rahmen der Darbietung „Musik entlang der Seidenstraße“ am 20. November 2013. In den geschichtsträchtigen Räumlichkeiten des Palais Palffy boten sie die schönsten Musikwerke der chinesischen, mongolischen, uighurischen, usbekischen, kasachischen, aserbaidschanischen und armenischen Musiktradition, auch Werke weiterer zentralasiatischer, sowie bekannter westlicher Komponisten wurden von der Sopranistin Katja Potego und Hans-Jörg Gaugelhofer am Klavier zum Besten gegeben. Katja Potego sang in den vielen verschiedenen Landessprachen, was ihrer Darstellung Originalität und Authenzität verlieh und das Publikum nicht selten zum Staunen brachte. So wurde der sagenumwobene chinesische Fluss Jangtsekiang ebenso besungen wie die weiten Wüsten Xinjiangs, ein mongolisches Trinklied und ein usbekisches Hochzeitslied wechselten sich ab mit Werken von Antonio Vivaldi und Giacomo Puccini. Durch die auserlesenen traditionellen Werke wurde der Geist des alten China und Zentralasiens nach Wien geholt, mit orientalischen und fernöstlichen Werken, mit europäischer Gesangstechnik und Instrumenten wurde eine Brücke über die Kontinente geschlagen.
Die musikalische Darbietung wurde durch Vorführungen von indischen spirituellen Tempeltänzen durch Bhakti Devi abgerundet.
Durch den Abend führte Doris Dornetshuber.

Das Konzert wurde in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut an der Universität Wien veranstaltet und wir freuten uns, Vertreter der Botschaften Russlands, Tadschikistans, der Türkei, und Usbekistans im Publikum begrüßen zu dürfen.

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